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Willkommen Biker... (Einleitung zu H.o.H. - "Harleys on Highways")


Okay, als Harley-Davidson Fahrer und zugleich als HOG- Member gehöre ich
zwar einer oft belächelten Organisation von Motorradfahrern an, fühle mich aber in erster Linie als freier "Biker".

So finde ich es auch vollkommen lächerlich, unter Fuzzis, Rechtsanwälten,
Reiskörnern, Rockern oder "Rockern", Hardcore- Fahrern, Weicheiern oder Ähnlichem zu unterscheiden. Schließlich fuhr ich vor meiner Harley-Davidson auch diverse japanische Maschinen und ich fahre genauso gerne allein, wie zu zweit oder in einer großen Gruppe - und das unabhängig von irgendwelchen "Saisons" oder Marken.

Seit 2004 bin ich "Ambassador- Member" des "New York City-HOG Chapters", 2008 gründete ich die "Free HOG Rider Germany". (www.free-hog-rider.de)

In all den Jahren lernte ich auf beiden Seiten des Ozeans interessante Biker kennen und brachte auch unterschiedliche Menschen zusammen. Noch heute fahren oftmals Motorradfahrer mit uns, obwohl sie "nicht- amerikanische" Motorräder bewegen, kein "Free HOG Rider"- Member sind, sich aber in unserer Mitte wohl fühlen und ein "brotherhood" vermittelt bekommen.
Genau darauf kommt es doch an: Irgendwo in der Welt Biker zu treffen und willkommen zu sein.
Für mich sind alle Biker "Brothers on the road" denn Eines verbindet uns Motorradfahrer ohnehin zu einer riesigen Familie:

"Four wheels move your body, two wheels move your soul"
Deswegen meine ich mit "Willkommen Biker " ALLE Biker!

Die Farben...

Die Weste, die so genannten "colors", das Chapter- Patch, der "Rocker".

Das Zeigen meines Patches hat mir schon viele Türen geöffnet und mir unge-wöhnliche Begegnungen und unterschiedlichste Kontakte ermöglicht.

Gerade in den Vereinigten Staaten - in Motels, Shops oder sogar auf Flughäfen - sprachen mich unterschiedlichste Menschen an, da sie mich schnell als Biker er-kannten und ein Interesse am Motorradfahren und an den Motorradfahrern zeigten.
Viele davon in fortgeschrittenem Alter und ebenso viele Nicht- Motorradfahrer.

Auch in der Bikerszene habe ich noch nie negative Erfahrungen durch das Tragen "meiner Farben" gemacht - zeigt es sich doch immer wieder, das unter Bikern ein Netzwerk existiert, das nach einem Prinzip funktioniert, das ich in unserer
heutigen Gesellschaft sehr oft vermisse:
"Give love and respect - get love and respect!"



11.09.2001...

Sich mit seinem Motorrad zu identifizieren, ist sicherlich ein wichtiger Gesichts-
punkt eines jeden Bikers.
Nach dem Anschlag vom 11.09.2001 auf das WTC in New York City, war ich bestimmt genauso desorientiert rat - und machtlos, wie die meisten Menschen auf der Welt.

Da New York City - bis heute - meine Lieblingsstadt ist, war ich doppelt berührt und zornig.
Ich konnte nichts Anderes tun, als meine Solidarität zu zeigen (nicht mit den Amerikanern an sich, sondern mit den New Yorkern):

Kurzerhand lackierte ich meine damalige Maschine, eine Yamaha "Virago" (!) komplett in "Star' s and Stripes".



Holgiwood's New York City HOG- story...

In Queens/ New York stand am frühen Sonntag- Morgen um 8:00 Uhr unser Treffen mit den Membern des New York City HOG Chapters an.
Schnell waren wir "German boys" von freundlichen und neugierigen New Yorker HOGgies umringt. Besuch von Chapter- Membern aus Deutschland hatten sie wohl bis dahin noch nicht.

Während des opulenten, typischen amerikanischen Frühstücks liefen die Gespräche kreuz und quer über den langen Tisch waren ungezwungen und durchaus interessant. Es lief so, als wären wir alle alte Bekannte. Nach dem Frühstück wurden Fotos geschossen, Pins und Visiten-karten ("Angeberkärtchen") getauscht.
Spontan entschlossen sich die New Yorker dann, uns noch eine Eskorte durch Queens zu geben.
Seit diesem Treffen bin ich nun Member des NYC-HOG- Chapters und fühle mich bei jeder Ausfahrt mit meinen amerikanischen Freunden eng verbunden. Die emotionalsten Erlebnisse mit ihnen waren und sind - neben vielen gemeinsamen Ausfahrten und Treffen - zweifellos die "911- Memorial Runs" zum "Ground Zero" in den Nächten auf den 11. September in den Jahren 2009 und 2013.



Holgiwood's "Harleys on Highways"...

Auch wenn das Motto "Harleys on Highways" heißt, bedeutet dies nicht, daß meine Touren nur für Fahrer dieser amerikanischen Motorradmarke ausgelegt sind. Jeder Zweiradfahrer (mit der nötigen Fahr- Erfahrung) ist willkommen!
Schließlich geht es darum, etwas Einzigartiges zu er"fahren", ein Abenteuer zu erleben und in der Gemeinschaft Gleichgesinnter "das normale unnormale Amerika" einmal persönlich kennen zu lernen.
Die Touren beeinhalten eine Reise durch atemberaubende Landschaften, in faszinierende Großstädte und die Treffen mit interessanten Menschen auf der anderen Seite des Atlantiks.
Ich fungiere in meiner Person als Organisator, Tourguide, Roadcaptain, Dol-
metscher und Ansprechpartner.
Gerne erarbeite ich auch persönliche Touren für Individual- Reisende, die die USA einmal auf eigene Faust erkunden möchten.
Mehr im Menü "HD's on Highways" - "Harleys on Highways". See you on the road!